Moin!
Ich bin Desiree Becker!
Hier findest du alles Wichtige zu meinem Landesverband, meine politischen Inhalte sowie alles Wichtige über mich, meine Arbeit im Bundestag und wie du mich erreichen kannst!
Über mich
Ich bin Desiree Becker. 32 Jahre alt, gebürtige Saarländerin und inzwischen in Hessen zu Hause. Mit einem zweiten politischen Standbein bin ich nun aufgrund meiner Wahl zur Bundestagsabgeordneten auch regelmäßig in Berlin anzutreffen.
Bei der Bundestagswahl trat ich als Direktkandidatin für meinen Wahlkreis Gießen-Vogelsberg an und kandidierte auf Platz 4 der hessischen Landesliste der Linken. Über diesen Listenplatz bin ich in den Deutschen Bundestag eingezogen. In meinem Wahlkreis konnte ich ein Ergebnis von 7 % erzielen — ein starkes Zeichen für eine linke Stimme in Mittelhessen.
Ich kam nach Gießen, um Mathematik sowie Politik und Wirtschaft für das gymnasiale Lehramt zu studieren. Nach meinem ersten Staatsexamen führte mich mein Weg in die hauptamtliche Gewerkschaftsarbeit: zunächst zum Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), später zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), wo ich vor allem in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit aktiv war.
Bereits während meines Studiums war ich ehrenamtlich in der Gewerkschaftsbewegung engagiert — insbesondere in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Interessenvertretung von Lehrkräften.
Meine Werte und Themen
Mein Selbstverständnis als Bundestagsabgeordnete
Gewerkschafterin zu sein war für mich nie nur eine Rolle, sondern immer eine Haltung. Solidarität, Gerechtigkeit und gute Arbeits- und Lebensbedingungen sind für mich keine bloßen Phrasen, sondern gelebte politische Praxis. Genau diese Haltung bringe ich heute in den Deutschen Bundestag ein.
Seit dem Frühjahr 2025 vertrete ich Die Linke als Bundestagsabgeordnete. Der Ort hat sich geändert, mein Anspruch nicht. Ob im Studierendenparlament, in der Kommunalpolitik, als Gewerkschafterin oder jetzt im Bundestag: Ich kämpfe für gute Arbeit, soziale Sicherheit und ein Leben in Würde. Für die Jugend, die Werktätigen, Frauen* und all jene, deren Stimmen sonst oft überhört werden.
Im Bundestag arbeite ich unter anderem als ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im Unterausschuss für Rüstungs- und Proliferationskontrolle, Nichtverbreitung und internationale Abrüstung, dessen Obfrau ich bin. Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung. Als Sprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik, Leiterin des Arbeitskreises Internationales der Fraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende verbinde ich soziale Fragen konsequent mit einer klaren Friedenspolitik.
Für mich ist klar: Frieden ist keine Randfrage, sondern eine soziale Frage. Es sind Beschäftigte, die Kriege führen müssen, es sind Arbeitnehmer*innen, die Aufrüstung bezahlen, und es sind junge Menschen, deren Zukunft verspielt wird, wenn soziale Investitionen gekürzt werden. Wer für eine gerechte Gesellschaft kämpft, muss auch gegen Militarisierung, Aufrüstung und soziale Kürzungen eintreten.
Ich verspreche: Ich werde keiner Entscheidung zustimmen, die einen Rückschritt für Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Sicherheit oder internationale Solidarität bedeutet. Meine Politik orientiert sich nicht an Lobbyinteressen, sondern an den Bedürfnissen der Vielen.
Solidarität endet für mich weder am Werkstor noch an nationalen Grenzen, als Gewerkschafterin genauso wie als Abgeordnete. Dieses Selbstverständnis nehme ich mit in jede Debatte, jeden Ausschuss und jede Abstimmung.
Landesvorsitzende der Linken in Hessen
Mein politisches Engagement begann im Studierendenverband [Die Linke.SDS]. Hier durfte ich ab 2018 verschiedene Ämter übernehmen. Schon während dieser Zeit habe ich mich auch aktiv in der Partei DIE LINKE eingebracht. Dabei konnte ich die Partei auf unterschiedlichen Ebenen unterstützen: im Kreisverband Gießen, als Delegierte auf Parteitagen, als Mitglied im Parteirat auf Bundesebene, als Kommunalpolitikerin im Kreistag Gießen — und heute als Co-Landesvorsitzende der Linken in Hessen.
All diese Aufgaben habe ich ehrenamtlich neben meiner Vollzeitarbeit übernommen, weil politische Veränderung für mich mehr als ein Beruf, sondern eine Herzensangelegenheit ist.
Gemeinsam mit unserem Landesvorstand bilden wir die außerparlamentarische Opposition in Hessen. Wir setzen uns für eine friedliche und gerechte Welt ein, engagieren uns aktuell gegen die Stationierung von Langstreckenraketen in Wiesbaden.
Nein zur Wehrpflicht
Mit der ausgerufenen „Zeitenwende“ 2022 erlebt Deutschland eine massive Aufrüstung und Militarisierung. Das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen, ein dauerhaftes 2-Prozent-Ziel vom BIP für Militär und aktuell 108 Milliarden Euro im Bundeshaushalt für Verteidigung sprechen eine klare Sprache. Bis 2035 sollen sogar 5 % erreicht werden – auf Kosten neuer Schulden. Milliarden fließen in Kampfjets, Panzer, Kriegsschiffe und Waffenpakete in historischer Größenordnung, während zivile Betriebe zunehmend zu Rüstungsstandorten umgebaut werden.
Diese Entwicklung ist beängstigend – und sie bleibt nicht bei Waffen stehen. Die Bundeswehr ist immer häufiger an Schulen präsent, faktisch als Rekrutierungsapparat. Junge Menschen sollen für geopolitische und wirtschaftliche Interessen vorbereitet werden, im Zweifel mit der Waffe.
Seit dem 1.1.2026 gilt das Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Auch wenn es offiziell keine Wehrpflicht ist, enthält es verpflichtende Elemente: junge Menschen werden erfasst, Auslandsaufenthalte müssen gemeldet werden, der Staat will jederzeit erreichbar machen. Das sind klare Schritte in Richtung Wehrpflicht.
Gleichzeitig stehen viele junge Menschen ohnehin unter Druck: Abi, Ausbildung, Zukunftsangst. Statt Schulen zu sanieren, Pflegekräfte besser zu bezahlen oder in Bildung, Soziales und Gesundheit zu investieren, werden Milliarden in Militarisierung gesteckt. Für Jugend, Bildung und soziale Sicherheit hieß es jahrelang „kein Geld“ – für Rüstung plötzlich schon.
Wir sagen als Die Linke: Die Wehrpflicht gehört aus dem Grundgesetz gestrichen.
Niemand soll gezwungen werden, sich auf Krieg vorbereiten zu lassen. Deshalb haben wir bundesweite Beratungsstellen aufgebaut. Dort bekommt ihr Informationen, Unterstützung bei der Verweigerung und Hilfe im Umgang mit neuen gesetzlichen Regelungen.
📍 Beratungsstellen vor Ort
• Gießen: Steinstraße 77, 35390 Gießen
• Marburg: Elisabethstraße 9, 35037 Marburg
Mehr Infos: https://faqwehrpflicht.de/
Du bist nicht allein. Lass dich beraten. Nein zur Wehrpflicht.
Die Linke hilft! Sozialsprechstunden in Hessen
Beraten. Organisieren. Kämpfen. Sozial auch nach der Wahl!
Mal ehrlich: Wer kennt es nicht?
Das Jobcenter verlangt von Dir, dass du tausend unverständliche Formulare ausfüllst. Dein Vermieter erhöht die Miete nach Modernisierung der Wohnung oder schmeißt dich gleich wegen angeblichem Eigenbedarf raus. Du bist alleinerziehend und weißt nicht, was deine Rechte und Ansprüche sind. Dein Chef zahlt dein Gehalt nicht pünktlich und fährt mit einem neuen Wagen vor, während du auf dein Gehalt wartest.
Wir hören Dir zu und helfen: Du bist damit nicht allein!
Wir stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite: Sozial- bzw./und Bürgergeld-Sprechstunden, Angebote zu Asylberatung, Mieten- und Familienhilfe. Kontaktier uns bei Problemen!
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