Veranstaltung: Narrative und Realitäten der deutschen Israel-Politik

Veranstaltung: Narrative und Realitäten der deutschen Israel-Politik

Während im Nahen Osten Krieg geführt wird und Zivilist:innen leiden, prägt die deutsche Politik ihre Haltung oft mit klaren Narrativen. Doch wie sieht die Realität dahinter aus? Welche Rolle spielen dabei Völkerrecht, Menschenrechte und politische Interessen?

Konflikte eskalieren weltweit und auch die deutsche Außenpolitik steht vor der Frage: Gilt das Völkerrecht universell oder wird es politisch ausgelegt?

Der Jurist und Völkerrechtler Norman Paech kritisiert seit Jahren militärische Interventionen und doppelte Standards.
Lea Reisner bringt Perspektiven auf Menschenrechte und die Lebensrealität in Konfliktregionen ein.
Desiree Becker analysiert internationale Konflikte und politische Verantwortung.

Gemeinsam diskutieren wir:
👉 Welche Narrative prägen die deutsche Israel-Politik und was blenden sie aus?
👉 Wie verhält sich Deutschland zum Völkerrecht in diesem Konflikt?
👉 Welche politischen Konsequenzen braucht es jetzt?

📅 Dienstag, 28. April
🕕 18:00 Uhr
📍 Prototyp Gießen

Frieden braucht Ehrlichkeit – und politische Konsequenz.
➡️ Komm vorbei, stell Fragen und misch dich ein.

Film+Talk 2030: Kinoabend zur nuklearen Bedrohung und globaler Sicherheit

Film+Talk 2030: Kinoabend zur nuklearen Bedrohung und globaler Sicherheit

Vom 27. April bis 22. Mai 2026 treffen sich die Staaten der Welt bei den Vereinten Nationen zur Überprüfungskonferenz des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrags (NVV). Alle fünf Jahre bewerten die Vertragsstaaten im Rahmen dieser sogenannten Review Conference (RevCon) die Umsetzung des Vertrags. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage ist diese Konferenz von besonderer Bedeutung: Die Kriege im Iran und in der Ukraine verdeutlichen, wie präsent die Gefahr einer Eskalation mit atomaren Waffen weiterhin ist.

Aus diesem Anlass zeigt die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf in ihrer Veranstaltungsreihe Film+Talk 2030 den Spielfilm „A House of Dynamite“ der Oscar-prämierten Regisseurin Kathryn Bigelow.

Freitag, 17. April 2026, 18:00 Uhr
Kino Delphi Lux, Yva-Bogen  10623 Berlin


Tickets <https://www.yorck.de/specials/filmreihe-2030>


Spielfilm “A House of Dynamite”
USA | 2025 | 113 Minuten | OmU | FSK 12

Der Film
Als in den USA von Unbekannten eine einzelne Rakete abgeschossen wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Politik und Militär müssen innerhalb kürzester Zeit herausfinden, wer hinter dem Angriff steckt und wie auf das Ereignis zu reagieren ist.

Mit Idris Elba, Rebecca Ferguson, Gabriel Basso, Jared Harris, Tracy Letts, Anthony Ramos, Moses Ingram, Jonah Hauer-King, Greta Lee und Jason Clarke erzählt Kathryn Bigelow einen spannungsgeladenen Thriller über politische, moralische und menschliche Entscheidungen in einer globalen Krisensituation.

„In der Summe ist A House of Dynamite in erster Linie ein atemberaubender ‚Countdown-zur-Katastrophe‘-Thriller über die politischen, moralischen und menschlichen Entscheidungen, die es in einer solchen Extremsituation zu fällen gilt.“
(epd film, 26.09.2025, Patrick Heidmann)


Das Gespräch

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft statt.

MIt: Sebastian Niemetz von ICAN Deutschland (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons).

Und: Desiree Becker, MdB, Mitglied im Verteidigungs- und Sicherheitsausschuss des Deutschen Bundestages

Moderation: Lidia Perico


Kriegsfähig oder Friedenstüchtig?

Kriegsfähig oder Friedenstüchtig?

Lesung mit anschließender Diskussion mit

Bruno Kern (Autor und Theologe), Desiree Becker MdB (Die Linke) und Elisa Stiller (linksjugend Wiesbaden und Kandidatin für die Stadt)

10. März ab 19 Uhr im Roten Salon (Büdingenstr. 4-6 65183 Wiesbaden)

Veranstalter: Die Linke Kreisverband Wiesbaden und Linksjugend Solid Wiesbaden

Podiumsdiskussion: Wehrpflicht und Aufrüstung – Wer bezahlt die Rechnung?

Podiumsdiskussion: Wehrpflicht und Aufrüstung – Wer bezahlt die Rechnung?

Die Mehrheit junger Menschen sagt klar NEIN zur Wehrpflicht. Während Krankenhäuser kaputtgespart werden und Schulen bröckeln, will die Regierung Milliarden in Waffen stecken und junge Menschen zwangsverpflichten. Die Linke im Bundestag fordert: Die Wehrpflicht muss endgültig aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Statt junge Menschen zum Kriegsdienst zu zwingen, brauchen wir ihre Kraft für Pflege, Bildung und Klimaschutz. Gemeinsam mit Ole Nymoen, Autor von „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“, wollen Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke, und Desiree Becker, stellvertretende Vorsitzende und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion, diskutieren: Warum macht uns Aufrüstung nicht sicherer, sondern ärmer? Und wie schaffen wir echte Alternativen?

Wehrpflicht und Aufrüstung: Wer bezahlt die Rechnung?
Podiumsdiskussion mit Sören Pellmann, Desiree Becker und Ole Nymoen
5. Februar 2026, 18 Uhr,
Felsenkeller, Karl-Heine-Straße 32, Leipzig